Wie funktioniert das Wahlarzt-System?

Als Wahlarzt habe ich keinen direkten Vertrag mit den Krankenkassen. Das heißt, Sie bekommen je nach Leistung eine Honorarnote von mir gestellt, die Sie bar oder mit Bankomatkasse direkt in der Ordination begleichen können. Den Rückerstattungantrag reichen wir bei ihrem Kostenträger (GKK, SVA, KFL, etc.)  ein und Sie erhalten einen Teil des Honorars rückerstattet.  Zusatzversicherungen tragen üblicherweise die Differenz zum bezahlten Betrag.

“Wir senden den Rückerstattungsantrag gerne für Sie zu Ihrer Kasse.”

Ausgenommen von Rückerstattungen sind reine Privatleistungen (z.B. sportmedizinische Untersuchungen, Tauchtauglichkeitsuntersuchung, Herzfrequenzvariabilitätsuntersuchung,…). Hier ist nur eine teilweise Rückvergütung über etwaige Zusatzversicherungen möglich. Bitte sprechen Sie das vorab mit ihrer Zusatzversicherung ab.

Die Rückerstattungsbeträge der Krankenkassen sind sehr unterschiedlich und variieren zusätzlich auch abhängig von den erbrachten Leistungen!!
80(-90)% Rückerstattung sind nur bei den kleinen Kassen realistisch (SVA, BVA, LKUF, KFL, MKF, ev. VAEB,…).

Die Rückerstattung bei den Gebietskrankenkassen sowie der SVB liegt deutlich hinter den genannten kleinen Kassen (ca. 50% – je nach erbrachter Leistung).
Bei manchen Leistungen, so zB beim ausschließlichen ärztlichen Gespräch, ist nur eine sehr geringe Rückerstattung zu erwarten.

Die Rückzahlung der Krankenkasse erfolgt per Postanweisung oder auf Ihr Konto.